Es waren nicht nur die “bösen” Banker (financial crisis not only because of banks)
Laut Kleiner Zeitung vom 26. November sollen die Städte Klagenfurt und Villach über 7 Millionen Euro verloren haben. Wir müssen also nicht nur für die Verluste unserer top-bezahlten geldgierigen Banker aufkommen, sondern auch für die Verluste unserer Politiker, die allerdings durch diese Geldanlagen persönlich nichts verdient haben (im Gegensatz zu den Bankmanagers, die kräftige Jahresbonusse einkassierten).
Diese Situation zeigt eines : Es waren nicht einzelne Menschen aus der Finanzwelt in New-York, London oder bei der Hypo-Alpe-Adria, die geglaubt haben, man könne mehr verdienen als die anderen, oder als die Vorgänger. Es war und bleibt wahrscheinlich heute noch die Mentalität unserer Zeit: Wir wollen einfach mehr verdienen, ob für uns oder für unsere Unternehmen oder Gemeinden. Wer mit seinem Geld oder das Anderer (Aktionäre oder Steuerzahler) weniger erzielt, gilt als Idiot.

In St. Veit sagt Bürgermeister Gerhard Mock “Wir wurden zwar wegen geringer Erträge belächelt, jetzt lachen wir”. Die Stadt hat nämlich nur Staatsanleihen gekauft, und nicht etwa wie Villach 15% ihres Geldes in Aktien angelegt. Die traditionellen Grundregeln der Finanz-welt gelten auch in unserem Zeitalter : Wer mehr gewinnen will, muss größere Risiken eingehen.
Some Austrian cities have lost a few million euros due to the financial crisis. Others not. The difference is that those who have lost money earned a few years ago better returns on their capital investments. The capital rule that better earnings mean greater risks had not only been forgotten by our greedy bankers, but by a lot of people among us.
