Der eigentliche Titel vom Buch lautet “Krankheit und Christus Erkenntnis”. Aber der Untertitel ist klarer: Peter Selg geht von den Heilungen im Neuen Testament aus, um zu beweisen, daß Christus auch eine christliche Medizin gründen wollte, die aber erst von Persönlichkeiten wie Paracelsus im XVI. und Rudolf Steiner im XX. Jahrhundert erkannt wurde. Letzterer gründete ausgehend von diesem christlichen Heilgedanke die anthroposophische Medizin.

Es ist nicht der Arzt, der heilt, sondern der Christus im Arzt, das heißt der Arzt ist nur ein Vermittler zwischen dem Kranken und den Kräften der Liebe, die von Christus kommen, und die den Patienten gesund machen können. Warum müssen geistige Kräfte heran, warum reichen Medikamente nicht aus? Weil viele Krankheiten seelisch bedingt sind: Die Krankheit ist der Ausdruck eines seelischen Problems, daß der Mensch überwinden muß. Wird der Mensch gesund, hat er sich von den Schattenskräften befreit.
Wer nur an unsere materialistische Welt und an seine pharmazeutische Produkte glaubt, wird mit diesem Buch nichts anfangen können. Wer aber gerne ein anderer Gesichtspunkt über Medizin lesen möchte, wer die Wunder der Bibel verstehen will, und wer erfahren möchte, daß die Inder, Chinesen, oder Tibetaner nicht die einzigen sind, die eine ganzheitliche Medizin haben, der wird eine Freude am Buch von Peter Selg haben.